Das Sinfonieorchester Münster zu Gast in Mailand

Aktuelles

NEUE CD BEI ARS

...Fabrizio Ventura erweist sich als idealer Interpret und umsichtiger Dirigent für die Musik Schumanns, dessen romantisches Flair hier wunderbar zur Geltung kommt...Pizzicato



ALLE SINFONIEN VON BEETHOVEN - Münster, Aasee


Do, 23. Juni 2016

20.30 Uhr · Aasee

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, EROICA


Fr, 24. Juni 2016

20.30 Uhr · Aasee

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68, PASTORALE

Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92


Sa, 25. Juni 2016

20.30 Uhr · Aasee

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125, AN DIE FREUDE


So, 26. Juni 2016

12.00 Uhr · Aasee

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67



Musikalische Leitung Fabrizio Ventura

Sopran Henrike Jacob

Mezzosopran Lisa Wedekind

Tenor Youn-Seong Shim

Bass Gregor Dalal

Konzertchor Münster

Capella Vocale Münster

Sinfonieorchester Münster


Alle Neune auf dem Aasee

Fabrizio Ventura im Gespräch mit Jens Ponath.

JENS PONATH: In den vergangenen Jahren gab’s bei den Aaseerenaden vor allem populäre Musik zu hören – wes-halb in diesem Jahr die Sinfonien von Beethoven?

FABRIZIO VENTURA: Ich sehe da keinen Widerspruch, denn Beethovens Sinfonien sind populäre Musik! Beethoven ist einer der populärsten Komponisten, die es je gab. Er wollte nicht eine kleine Clique von Musikliebhabern ansprechen, sondern er suchte für seine Konzerte – ähnlich wie Shakespeare für sein Theater – das größtmögliche Publikum. Er war auch finanziell auf ein breites Interesse der bürgerlichen Öffentlichkeit angewiesen, denn er komponierte – wie vor ihm schon Händel in England – sozusagen für den freien Markt. In unserer Zeit gibt es ein Missverständnis, wenn man meint, nur das Flache und Banale könne Quote bringen. Beethoven ist der Beweis, dass auch das Höchste, das der menschliche Geist hervorgebracht hat, in aller Welt ein Massenpublikum erreicht.

JENS PONATH: Wie erklären Sie sich die populäre Wirkung dieser Musik?

FABRIZIO VENTURA: Dafür gibt es viele Gründe, einer besteht zweifellos in der ungeheuren Energie, die in ihr steckt und die Beethoven wie kein anderer zu entfachen weiß. Richard Wagner hat die Siebte einmal eine »Apotheose des Tanzes« genannt, und in gewisser Weise kann man sagen, dass davon in Beethovens Musik generell etwas steckt: Sie hat etwas stark Pulsierendes, Physisches und dadurch Mitreißendes. Bei unserem Education-Programm haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich gerade auch Jugendliche von dieser Kraft begeistern lassen.

JENS PONATH: Das Sinfonieorchester Münster hat in der laufenden Konzertsaison die neun Sinfonien im Theater gespielt. Wie kam es zu der Idee, im Anschluss jetzt den kompletten Zyklus in nur vier Tagen open air zu präsentieren?

FABRIZIO VENTURA: Es war tatsächlich so, dass die Idee, den Zyklus zusammenhängend bei den Aaseerenaden zu spielen, den Ursprung für unser gesamtes Beethoven-Projekt gebildet hat. Das war die Idee: Alle neun Sinfonien zusammen als Geschenk an die Stadt Münster, quasi als ein Volksfest! Da ein solches Großprojekt eine langfristige Vorbereitung braucht, hat sich die Planung unserer Sinfoniekonzerte daraus ergeben.

JENS PONATH: Weshalb sollte jeder Beethovens Sinfonien heute hören?

FABRIZIO VENTURA: Beethovens Sinfonien zählen zum Erbe der Menschheit. Die Kraft dieser Musik hebt uns über uns selbst heraus. Es ist damit nicht anders als mit der Mona Lisa von Leonar-do: Jeder hat von ihr gehört, sollte sie aber zumindest einmal im Leben auch mit eigenen Augen sehen!





CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI Theater Münster


...Das Sinfonieorchester Münster unter Leitung von Fabrizio Ventura spürt den emotionalen Aufwallungen in der Musik nach, wobei Ventura sehr gut weiß, wo er Wucht erzeugen und wo er den Sängern mehr Raum geben muss.  Edda Breski, Westfälischer Anzeiger

...Fabrizio Ventura lässt sein Sinfonieorchester in der aufgeladenen Musik baden. Süffige Portamenti, wilde Ausbrüche, schmerzliche Tränen – im Orchester findet Theater in seiner übertriebensten Form statt, und es hört sich richtig, richtig gut an. Christoph Broerman, Opernetz


Pietro Mascagni: Cavalleria Rusticana

Ruggero Leoncavallo: Pagliacci


Musikalische Leitung Fabrizio Ventura

Inszenierung Philipp Kochheim

Bühnenbild Barbara Bloch

Kostüme Bernhard Niechotz

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Jens Ponath


21.5 19:30 Premiere

26.5. 19:00

4.6. 19:30

10.6. 19:30

21.6. 19:30

26.6. 19:00

29.6. 19:30

3.7. 15:00

8.7. 19:30